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Betriebliches Gesundheitsmanagement

 

Gesund fühlen und gesund sein sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

 

Gerade in der heutigen Gesellschaft, die die meiste Zeit vor dem Computer sitzend verbringt. Noch vor wenigen Jahrzehnten hätte das Thema „Bewegungsmangel am Arbeitsplatz“ nur Kopfschütteln ausgelöst.

Arbeit war für die Menschen verbunden mit Bewegung und körperlicher Anstrengung. Die Lebenssituation der meisten Erwachsenen in unserer heutigen Gesellschaft ist aber einerseits durch physische Unterforderung und Fehlhaltung sowie andererseits durch hohe psychische Belastungen gekennzeichnet.

Die Deutschen arbeiten im Durchschnitt 2000 Stunden also ca. 250 Tage im Jahr. Egal wie groß ein Unternehmen ist, die Angestellten sind das wichtigste Gut in einem Betrieb und sorgen für den wirtschaftlichen Erfolg.

Dabei arbeitet das BGM mit verschiedensten Werkzeugen, um einen maximalen Erfolg zu erzielen. Neben Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsorganisation, Gesundheits- und Sozialberatung und Informations- und Kommunikationsmaßnahmen gehören auch Gesundheitstage, Mitarbeiterentwicklung, Rückenschulen und Coachings dazu.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur und ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Durch die Nachhaltigkeit einer gesundheitsfördernden Führung erhalten Betriebe produktive und erfolgsorientierte Mitarbeiter.

 

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Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems gehören zu den häufigsten und kostenträchtigsten Leiden in Deutschland. Bezogen auf die Behandlungskosten rangieren sie unter allen Krankheitsgruppen an dritter Stelle. Zudem führen sie zu hohen volkswirtschaftlichen Folgekosten.

So verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen insgesamt die meisten Arbeitsunfähigkeitstage und sind bei Männern wie Frauen der zweithäufigste Grund für gesundheitlich bedingte Fehlzeiten und Frühberentungen. 22 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer in Deutschland leiden an chronischen Rückenschmerzen bedingt durch falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz.

Krankheitstage im Unternehmen kosten jedoch nicht nur die Arbeitgeber viel Geld, sondern führen zu zusätzlichen Belastungen: bewährte Mitarbeiter fallen aus, ausgelastete Kollegen werden zusätzlich beansprucht, Termine und Aufträge geraten in Gefahr. Um arbeitsbedingte Probleme zu verringern oder vorzubeugen, werden in vielen deutschen Groß- und mittleren Unternehmen schon jetzt betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen durchgeführt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird dabei als Oberbegriff verstanden, der Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung miteinander verbindet sowie um Komponenten der Personalbetreuung und -entwicklung und des Umweltschutzes ergänzt wird.

BGM zielt sowohl auf die Führung, die Unternehmenskultur und das Betriebsklima als auch auf die soziale Kompetenz, die Arbeitsbedingungen und das Gesundheitsverhalten ab. Das Hauptziel, dass das Betriebliche Gesundheitsmanagement verfolgt, ist i. d. R. die Vermeidung hoher Fehlzeiten. Es umfasst dabei alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Es bezieht nicht nur die innerbetrieblichen Verhältnisse ein, sondern auch das Verhalten sämtlicher in die Betriebsprozesse eingebundenen Personen.

Vorteile eines solchen Projektes sind unteranderem:

                • Geringere Fehlzeiten reduzieren Kosten, steigern Qualität und Produktivität

                • Gesunde Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter

                • „Gesunde“ Arbeitsplätze werten das gesamte Unternehmen auf

                • Optimierte Arbeitsabläufe schaffen Wettbewerbsvorteile